Für den Wiederaufbau unserer Wände haben wir eine grooooße Ladung Steine geliefert bekommen. Gut, dass ich erstmal dachte, ich könnte die alle alleine ins Haus tragen. Nach den ersten Metern und dem Ausrechnen des Gesamtgewichts war ich sehr froh über die zusätzliche Hilfe und dass die Arbeit war in ein paar Stunden erledigt war.

Außerdem haben wir im Februar noch die Küchenplanung abgeschlossen und tatsächlich unsere Traumküche bestellt. Es ist einige Zeit und Energie reingeflossen und teilweise schwierige Abwägungen, aber jetzt sind die Maße festgelegt, wir haben die erforderliche Orientierung für Wände/ Fenster, sodass auch dafür das Aufmaß genommen werden konnte. Die Fenster werden jetzt auch zeitnah bestellt mit fixem Liefertermin. Spannend!
Auch hinsichtlich der Dachsanierung ist eine Entscheidung gefallen. Neben dem allgemeinen Austausch mit in Frage kommenden Dachdeckern, dem Austausch mit unserem Energieberater und dem Stellen des Förderantrags konnten wir dann auch mit Gerüstbauern in Kontakt treten. Auch das haben wir jetzt festgemacht. Ab Mitte Mai steht die Dachsanierung und im Anschluss der Fenstertausch an!!!
Neben diesem Orga- und Planungskram haben wir natürlich auch was richtiges gearbeitet: wir haben einige Wasserleitungen entfernt und dabei unterschiedlich große Löcher in Wänden und im Boden fabriziert. Diese möchten wir zeitnah wieder verschließen.
Am Donnerstag ist außerdem die Heizung in einen Störmodus umgestiegen. Das wollten wir tatsächlich auch (irgendwann) erreichen. Der Grund: die Öltanks sind leer. Wir haben also im Oktober gar nicht mal so schlecht geschätzt, damit zum Ende der Heizperiode nicht viel zu viel Öl übrig bleibt und abgepumpt werden muss. So konnten wir gestern alle Heizkörper leerlaufen lassen und die Heizungen abmontieren. Die leichten Heizungen haben wir dann direkt vor die Haustür getragen und haben dabei gehofft, dass noch ein Schrothändler vorbeikommt und die dann direkt einsammelt. Unsere Wünsche wurden erhört und wir hatten sogar doppeltes Glück: der Schrotti hat sie sowohl alleine aufgeladen und die vier schweren, unhandlichen und noch im Haus befindlichen Heizkörper aus dem Haus getragen. So mussten wir uns nicht damit abmühen 😊 Das Ganze ist so schnell gegangen, dass die Zeit nicht mal für Heizkörper-Abschieds-Fotos gereicht hat.
Alle Fliesen und Tapeten hinter den Heizkörpern wurden gestern auch schon entfernt.


Und wir konnten endlich die Baustützen zwischen Küche und Esszimmer entfernen – die Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt, wir lieben das Endergebnis.

Zuletzt kam die Überlegung auf, die Schornsteine nach der Dachsanierung zumindest im Obergeschoss komplett zurückzubauen, um so flexibler in der Raumgestaltung zu sein. Daher sind wir nochmal (neu) in die Badplanung eingestiegen. Es kostet also wieder einiges an Zeit und noch mehr Nerven, weil es gefühlt keine richtig gute Planung gibt. Mal ist es optisch am schönsten, aber aus Installationssicht nicht optimal oder umgekehrt…
Außerdem haben folgende Dinge stattgefunden: Termin mit Elektrikermeister, Termin mit der ENM für die Verlegung des Dachständers und Termin mit dem Heizungsbauer.
Zusammenfassung der Arbeitsstunden im Februar: jeweils 32.
Fazit dieses Blogbeitrags: Es macht den Eindruck, als würde ich nur fotografieren, essen und Blogbeiträge schreiben. Lukas, du musst mehr Fotos von mir im Arbeitsmodus machen.




