Und schon vorbei: der erste lange Arbeitsurlaub in diesem Jahr. Die Bilanz: ein neues Dach, Fenstertausch + Montage der PV-Module –> anstrengendster und teuerster Urlaub unseres Lebens, aber gleichzeitig sehr glücklich und stolz.
Am 19.+20. beendete der Dachdecker seine Arbeiten und wir konnten uns schon über unser neues, gedämmtes Dach freuen. Die Dachhaken für die PV-Module wurden ebenfalls schon montiert.
Wir waren in der ersten Urlaubswoche noch mit Hochdruck dabei die Fensteröffnungen für den Einbau der neuen Fenster vorzubereiten. Das hat alles viel, viel länger gedauert, wie gedacht und hätte ohne zusätzliche Hilfe zeitlich nicht hingehauen. Das Herausschneiden der Fensterschürzen war kräftemäßig eine große Herausforderung. Die alten Steinfensterbänke mussten ebenfalls entfernt werden, was dazu geführt hat, dass wir kurzerhand alle Fensteröffnungen wieder um einen Stein verschließen mussten, um aufs neue Maß zu kommen. Außerdem haben wir eine Styrodurplatte angebraucht, um nochmal eine gute Dämmung unter dem Fenster zu erreichen. Der „Glattstrich“ an den Fensterlaibungen war am Ende ein Verputzen. Für ein Fenster betrachtet, dauern die einzelnen Punkte nicht soo lange. Aber bei der Masse hat es einfach sehr aufgehalten. Die letzten Arbeiten wurden erst Sonntagnachmittag beendet.
Am Montag kamen dann die neuen Fenster. Je zeitaufwendiger der Ausbau und die Vorbereitungen dauerten, umso schneller ging der Einbau: in knapp acht Stunden waren alle Fenster montiert und wir konnten uns über ein erstes neues Raumgefühl freuen.
Was zusätzlich in der stressigen Zeit „aufgehalten“ hat, waren einige Termine am Haus: Blitzschutzberatung, Energieberater, Fenstermonteur, allgemeiner Bauberater, sämtliche Abholer der ausgebauten und verschenkten Fenster. Das hatte natürlich alles einen Mehrwert, aber zwischendurch auch immer die Arbeit unterbrochen.
Wir konnten die zweite Urlaubswoche nutzen, um das riesige Chaos im Werkzeugraum zu beseitigen, die Fensteraußenseiten beizuputzen, mit dem Kaminabriss zu beginnen, die alten Fenster, die nicht abgeholt wurden zu entglasen, Müll zur Deponie zu fahren, Schrott zum Schrotthändler zu bringen und Lukas hat ganz fleißig und geduldig den Dachüberstand gestrichen. Außerdem erfolgte die Vorbereitung für die Montage der PV-Module.
Am 30. und 31.05. sollten nämlich unsere 51 PV-Module auf dem neuen Dach verlegt werden. Wir haben im Vorfeld hin und her überlegt, ob wir diese Investition jetzt schon machen sollen uns aber schlussendlich dafür entschieden. Die Gründe waren, dass es aktuell verhältnismäßig günstige Kaufmöglichkeiten gibt, wir nicht nochmal ein teures Dachdeckergerüst bezahlen müssen und sich die Anlage durch die derzeitige fast ausschließliche Einspeisung doch recht schnell bezahlt macht. Außerdem sind wir mit unserem Einzug relativ autark und sparen nochmal Stromkosten ein. Es mussten am Freitag also alle Schienen gesetzt werden, damit am Samstag alle Module das Gerüst hochgereicht werden konnten. Bei den unhandlichen und 21 Kilo schweren Platten gar nicht mal so einfach. Zum Glück waren wir zu fünft. Die Montage verlief anfangs ziemlich schleppend, sodass wir dachten nicht alles an diesem Tag zu schaffen. Aber nachdem sich alles eingegroovt hat und es auch nicht mehr ganz so sonnig, heiß und schwül war (auf dem schwarzen Blechdach war es noch viel extremer!), lief es wie am Schnürchen und am Ende des Arbeitstages wurden alle Module erfolgreich verlegt.
Insgesamt war es also ein sehr produktiver Urlaub, in dem wir einige Fortschritte erreichen konnten. Im Juni wird es spannend weitergehen: die letzten Abrissarbeiten stehen an und auch in den Punkten Wasser-/ Abwasserleitungen/ Abdichtungen und Elektrik wird es weitergehen.
Arbeitsstunden im Mai: Katha 167 Lukas 199



























