Gestern gab es eine kleine, ruhige Abriss-Action: Das Geländer vom Balkon wurde abgeschraubt und schon mal zwischengelagert. Außerdem konnten wir den dritten Raum von Tapete befreien.
Heute gab es einen frühen Feierabend und dafür noch ein bisschen Zeit im Haus, um auch das Geländer von der Terrasse zu entfernen und den zweiten Container zu befüllen. Die nächsten 10m³ Holz werden also bald abgeholt und wir haben wieder etwas Platz geschaffen. Im vierten Raum wurde ebenfalls mit dem Tapete-Entfernen begonnen.
Nach längerer Überlegung haben wir uns nun dazu entschieden, die Tapete von den Decken zu entfernen. Das wird nochmal ein wenig mehr Arbeit, aber wir wollen es einmal bis auf den Grund möglichst ordentlich haben.
Weitere Baustellen-Termine diese Woche: Mittwochabend Gespräch wegen der Elektrikplanung und -umsetzung, Donnerstagnachmittag Aufmaß für die Fenster, Freitag freier Tag für Vorbereitungen und Erledigungen, Samstag zweiter großer Hau-ruck-Tag.
Zusammen mit fünf fleißigen Helfern ging es heute Morgen los. Getreu dem Motto: Tabula rasa – alles Holz muss raus, flogen Panele, Böden, Türe aus dem Fenster in den Container. Besonders spaßig war die Lattung unter den Decken- und Wandvertäfelungen, die einige Nerven gekostet haben. Schon gegen Mittag war der 10m³ große Container randvoll. Das weitere Holz wird dann in einem separaten Raum gelagert, bis der nächste Container Anfang nächster Woche geliefert wird. Auch in zwei Räumen haben wir die Tapete schon komplett entfernen können. Ein sehr erfolgreicher Tag, bei dem das Arbeiten dank der schönen Sonnenstunden noch viel mehr Spaß gemacht hat.
Nachdem die Woche (endlich) unsere Kaufpreiszahlungsaufforderung ankam und wir nun den letzten Schritt vom Kaufprozess erledigen konnten, war eins klar: am Wochenende gehts los! Lukas hatte heute also seinen ersten Tag Urlaub für die Baustelle und war schon ganz fleißig mit den ersten Aktionen: Lampen abhängen, Türen aushängen etc. So kann morgen hoffentlich ohne nervige Friemelarbeit losgelegt werden. Die eher konservative Rollenverteilung hat ergeben, dass ich mich zwischenzeitlich für die Vorbereitung der Verpflegung für morgen gekümmert habe. Hat aber auch Spaß gemacht und zahlt sich morgen hoffentlich genauso aus.
Am Nachmittag fand dann aber zusammen ein sehr informativer Termin mit dem Energieberater statt. Wie immer viel Input, Überlegungen und Entscheidungen, die auf uns zukommen werden. Insgesamt also ein produktiver Tag. Morgen gehts dann so richtig, richtig los. Wir freuen uns riesig!
Es hat noch gar nicht richtig angefangen und trotzdem hängen wir schon hinterher mit dem Berichten auf dieser Seite… Deshalb gibt’s hier eine Zusammenfassung der letzten zwei Wochen:
Lieferung vom Kühlschrank und der Bierzeltgarnitur erfolgreich gemeistert. Es gibt also kalte Getränke, (im Sommer Eis) und eine Sitzmöglichkeit während der Sanierung. Top!
Mindestens genauso wichtig: Unsere eingeschickten Proben mit unterschiedlichen Materialien hat ergeben, dass das Haus (bis auf die Fassadeneindeckung und das Welleternit auf dem Dach) asbestfrei ist. Das hat uns schon ein wenig Sorgen bereitet, weil es in der Sanierung viel aufwendiger und teurer gewesen wäre. Deshalb waren wir sehr erleichtert, als das Ergebnis kam.
Am 09.11. haben wir Familie, Freunde, Arbeitskollegen und (neue) Nachbarn zu einem (Nachmit)tag der offenen Tür eingeladen, allen unser Haus zu zeigen. Es war ein sehr schöner Nachmittag, der alles nochmal greifbarer gemacht hat. Am Anfang war es ein bisschen unwirklich, allen alles zu zeigen und zu erklären; abends hatten wir einige Eindrücke zu verarbeiten. Wir haben bei all dem Trubel total vergessen ein paar Erinnerungsfotos aufzunehmen, deshalb ist die Fotoausbeute relativ gering.
Vorgestern hatten wir einen Termin mit einem „Bau-/ Sanierungsexperten“, der uns während der Sanierung/ Renovierung als Baubegleiter zur Verfügung steht. Es gab natürlich wieder viele interessante und hilfreiche Informationen und die Liste (im Kopf), was alles zu tun und zu beachten ist, wird mit jedem Gespräch länger und länger. Da als erstes Tabula rasa ansteht, hat Lukas auch schon einen Mitarbeiter eines Containerdienstes durch das Haus geführt, damit dafür auch schon alles soweit klar ist. Schubkarre, Eimer und alles was man sonst so dafür braucht, ist so gut wie geliefert.
Heute haben wir es endlich geschafft, (detaillierte) Vorher-Fotos im Hellen zu machen. Einige davon werden wir auch noch hochladen. Auf den Vergleich zu nachher freuen wir uns natürlich jetzt schon, auch wenn wir wissen, dass bis dahin noch viel Zeit vergeht und noch mehr Arbeit auf uns wartet.
Nach diesen ganzen Ereignissen stehen wir wirklich in den Startlöchern und können kaum abwarten loszulegen. Hoffentlich hat das Warten bald ein Ende! 👷🏼♀️👷🏼♂️
Nach aufwändigem Messen, viel Ärgern und nochmaligem Messen ist der genaue Grundriss nun endlich so gut wie fertig. Schöner Nebeneffekt: Es existiert nun ein 3D-Modell des Hauses.
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Heute haben wir den freien Tag genutzt, um unser Büro in der Wohnung von sämtlichen Anschaffungen zu befreien und ins Haus zu transportieren. Damit sich dort das Chaos (zumindest am Anfang) in Grenzen hält, haben wir kurzerhand einen Ausflug nach Hessen gemacht und dort zwei Regalsysteme besorgt. Danach ist mein Ordnungsherz aufgegangen, nachdem ich schon zahlreiche Spinnen/ -weben entfernen durfte… Schaut euch den Vorher-Nachher-Vergleich an! 😍 (Bierzeltgarnitur und Kühlschrank folgen noch!)
Mittags haben wir es uns (fast) bequem im Obergeschoss gemacht und zum ersten Mal in unserem Haus etwas zusammen gegessen. Warum nur fast bequem? Ihr seht nicht, dass es ziemlich frisch bei uns ist, sodass wir die Winterjacken anbehalten mussten. Trotzdem haben wir den Ausblick in den Garten sehr genossen und uns die Brötchen schmecken lassen.
Heute ging es für uns zur Schlüsselübergabe. Mit der bisherigen Eigentümerin haben wir natürlich nochmal die einzelnen Räume besichtigt, alles notiert und konnten die ersten Vorbereitungen treffen.
Zum Glück gab es nach der Aufregung und Anspannung, die sich bis zum Nachmittag aufs Maximale gesteigert hatte, einen kurzen Moment in der Sonne auf der Terrasse. Richtig angekommen ist es immer noch nicht richtig, dass wir jetzt ein Haus haben. Wir halten euch auf dem Laufenden, wenn wir das komplett verstanden haben!
Am 22.07. habe ich auf Ebay Kleinanzeigen eine interessante Anzeige für ein Haus entdeckt. Der vielversprechende Gesamtzustand und der schöne Garten bzw. das Grundstück in unverbauter Ortsrandlage haben uns direkt angesprochen.
Am 24.07. hatten wir Gelegenheit das Haus zu besichtigen. Wir hatten ja schon verschiedene Häuser besichtigt und wussten daher schon ziemlich genau, was uns wichtig ist und worauf wir achten wollen. Es hat uns jedenfalls auf Anhieb sehr zugesagt.
Nach einem Wochenende voller Geburtstagstreffen haben wir Anfang der Woche endlich geschafft nochmal Kontakt mit den Vorbesitzern aufzunehmen und einen zweiten Termin zu vereinbaren: am 02.08. konnten wir mit weiteren Personen für deren Einschätzungen nochmal zum und ins Haus. Danach haben wir mitgeteilt, dass wir großes Interesse am Haus haben und es gerne kaufen möchten.
Es hat tatsächlich dann bis zum 14.08. gedauert, bis wir die Kaufzusage erhalten haben. Aber dann konnten wir in unserem Urlaub so richtig aufatmen, den Urlaub noch mehr genießen uns zum ersten Mal so richtig freuen.
Was von Anfang an klar war: der Beginn der Haussanierung hängt davon ab, wann die Eigentümerin eine neue Wohnung findet. Dies ging dann schneller wie erwartet, am 06.09. kam die Info dazu.
Das war auch der Startschuss für den formalen Prozess: wir haben den Notar kontaktiert für die Erstellung des Kaufvertrages. Parallel gab es Abstimmungen mit der Bank, Versicherungen etc.
Am 10.10. konnte dann (endlich) der Beurkungstermin stattfinden. Insgesamt hat die Haussuche doch einige Zeit gedauert und Anstrengungen abverlangt, sodass das Ganze etwas surreal war und natürlich war man auch aufgeregt. Umso komischer war es, dass wir nach etwa einer Dreiviertelstunde und jeweils zwei Unterschriften ohne irgendeinen Nachweis wieder nach Hause gefahren sind, fast so, als wäre alles wie vorher. Deshalb haben wir die nächsten Tage auch unzählige Male ausgesprochen: wir haben ein Haus gekauft – um das auch richtig zu begreifen.
Eine Woche später kam dann die beglaubigte Kopie des Vertrages.
Und jetzt?
Laufen im Hintergrund durch den Notar einige Abfragen bei Behörden und wir erwarten in ein paar Wochen die bisher höchste Fälligkeitsmitteilung in unserem Leben im Briefkasten. Außerdem ist der Zeitpunkt der Schlüsselübergabe noch unklar.
Wir können es kaum erwarten loszulegen, im Büro sammeln sich immer mehr Sachen, die wir mit ins Haus/ zur Baustelle nehmen wollen: von Werkzeug über Handschuhe bis hin zur Kaffeemaschine (wichtig!).
Diese Website soll den Baufortschritt festhalten, Überlegungen und Umsetzungen dokumentieren und der Erinnerung dienen. Natürlich mit mehr Fotos als bei diesem Beitrag. Das Foto, das ihr hierzu seht, ist bei einem kurzen Spaziergang um den Ort entstanden – bei perfektem Herbstlicht mit unserem Haus im Hintergrund.